Vom „du“ zum „ich“

 

Schön, dass es mich gibt,

ich schaff' das, auf mich,

jetzt nehme ich mir Zeit für mich,...

 

 

Neulich habe ich etwas über Psychologie gelesen. Da stand wir sollen Verneinungen vermeiden.

Unser Gehirn kann "nicht" oder "kein" nicht sofort verstehen.

Wenn wir hören „ess keinen Fliegenpilz oder ess den Fliegenpilz nicht, sonst...“ muss unser Gehirn

das erst übersetzen in „Ess lieber etwas anderes, dann kommst du nicht ins Krankenhaus.“

Nein, halt so geht das nicht – da kommt ja wieder „nicht“ vor.

 

 

 

Also nochmal „Ess lieber etwas anderes, dann kannst du daheim bleiben.“ Ja, aber warum soll ich daheim bleiben?

Ich glaube jetzt einfach mal der Gehirnforschung, aber so ganz einfach ist das nicht mit dem Umdenken. Oh, Mist schon wieder..

Also nochmal, es gibt sicherlich Dinge, die einfacher sind als umdenken.

So, das hätten wir.

 

Was habe ich noch gelesen? Wenn ich abnehmen möchte soll ich ein Bild von mir an den Kühlschrank hängen, auf dem ich so aussehe, wie ich aussehen möchte, also z.b. schlank.

Auf keinen Fall soll ich ein Bild hinhängen auf dem ich so aussehe, wie ich jetzt aussehe, wenn ich mich verändern, also in diesem Fall verschlanken möchte.

Der Grund: wenn ich das Bild anschaue denkt mein Gehirn, so will ich aussehen und leitet das an den Rest meines Körpers weiter – z.B. meine Hand; wenn diese etwas zu essen aus dem Kühlschrank holen möchte. Da sagt das Gehirn „Stopp, liebe Hand, wenn du möchtest, dass der Rest, der an dir hängt schlanker wird, solltest du da nicht reingreifen. HALT halt halt, nochmal......“solltest du in die Obstschüssel greifen.“

Eigentlich ganz einfach. Nur, was mache ich, wenn ich noch nie schlank war oder lieber aussehen möchte wie Angelina Jolie?

 

 

 

 

Irgendwie finde ich das alles nicht so einfach, äh ich meine, ich finde Psychologie

manchmal etwas kompliziert.

Jedenfalls habe ich da diese Postkarte bekommen. „Schön, dass es dich gibt“.

Da dachte ich, woher soll jetzt mein Gehirn wissen, dass ich gemeint bin, da steht

doch „du“. Darum habe ich einen Selbstversuch gemacht. Ich habe auf eine Karte

geschrieben „ich schaff' das“!

Ja und das war richtig gut. Das hat sich echt stark für mich angefühlt.

„Ich schaff' das!“.

Und dann habe ich mir eine Karte geschrieben mit „Schön dass es mich gibt“.

Die hängt jetzt an meinem Kühlschrank und wenn ich die anschaue, dann fühle ich

mich richtig gut und denke ja, genau!

Und deshalb gibt es die „ich – du“ – Produkte.

 

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