Übungen

„Ich hör’s mir an und mach dann was ich will.“ – Es ist einer meiner Leitsätze und ich denke, auch für die nachfolgenden Übungen kann das für dich eine gute Vorgehensweise sein.

Leg dir für die Übungen ein Notizbuch zu. Bei manchen Übungen geht es darum etwas aufzuschreiben, wie bei einem Tagebuch. Außerdem kannst du ein Motiv zum jeweiligen Thema hineinkleben und selbstverständlich kannst du hineinmalen und kritzeln und schreiben, wie es dir gefällt. Vielleicht möchtest du dem Buch auch einen Titel/Namen geben.

Dein Buch kann für dich ein wertvoller Begleiter sein, den du auch in Zeiten der Unruhe an deiner Seite hast, denn es zeigt dir:

 

Du bist einzigartig und etwas ganz Besonderes,

nämlich das Beste, was es auf dieser Welt für dich gibt.

 

 

Übung 1

 

Für dein Buch: Schreibe drei Ereignisse auf.

 

  1. Das habe ich wirklich gut gemacht und ich bin stolz darauf:

 

  1. Dafür wurde ich gelobt und das – auch in meinen Augen – zurecht, weil ich mir wirklich Mühe gegeben habe:

 

           Unterstützende Fragen:

          Auf was genau bist du stolz? Welche Gedanken haben dir dabei geholfen durchzuhalten? Warum war es für dich richtig?
          Wie hat sich das für dich angefühlt?

 

  1. Dafür habe ich eine andere Person gelobt/einer Person ein Kompliment gemacht, weil ich es wirklich toll fand, was diese Person geleistet/wie sie sich verhalten hat:

 

           Unterstützende Fragen:

           Was genau fandest du z.B. am Verhalten der anderen Person gut? Wie hast du deine Anerkennung der Person gegenüber

           gezeigt? Wie hat sich das für dich angefühlt?

 

Übung 2

 

Verschenke Lob und Anerkennung

 

Schenke dir in diesem Monat Lob und Anerkennung. Erkenne deine Leistung selbst an. Sprech dieses Lob ruhig laut aus.: „Das habe ich gut gemacht!“, Schenke dir selbst die Anerkennung, die du verdient hast. D.h. Lobe dich nicht für Dinge, die dir leicht fallen, sondern für Dinge, bei denen du dir wirklich Mühe gegeben hast, bei denen du dich vielleicht körperlich oder geistig angestrengt hast

 

Anerkennung ist nicht wie Salz, das man über das Essen streut, damit es irgendwie gewürzt ist.

Anerkennung ist die kleine Prise, die eine Mahlzeit köstlich macht. Wir alle brauchen Anerkennung, sie ist eines der psychologischen Grundbedürfnisse, nur eben in Maßen und deshalb: versalz dir nicht die Suppe, mach sie köstlich!

 

 

Wie sieht es in deinem Umfeld aus?

Viel zu oft haben wir schnell die Kritik an der Hand. Meist fällt es uns leichter zu schimpfen, als zu loben. Einem anderen seine Anerkennung zu zeigen ist anstrengender- wir müssen mehr darüber nachdenken als beim Schimpfen. Vieles nehmen wir als normal und gegeben hin; erst wenn es nicht so läuft, erheben wir unsere Stimme.

Probier’s mal umgekehrt. Sag deinem Partner, was dir an ihm gefällt, lobe dein Kind und mach deiner Freundin ein Kompliment.

Nicht nur dem anderen wird es dabei warm ums Herz auch für uns selbst fühlt es sich gut an. Wichtig dabei ist, dass es ehrlich gemeint ist.

 

 

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