Übungen

„Ich hör’s mir an und mach dann was ich will.“ – Es ist einer meiner Leitsätze und ich denke, auch für die nachfolgenden Übungen kann das für dich eine gute Vorgehensweise sein.

Leg dir für die Übungen ein Notizbuch zu. Bei manchen Übungen geht es darum etwas aufzuschreiben, wie bei einem Tagebuch. Außerdem kannst du ein Motiv zum jeweiligen Thema hineinkleben und selbstverständlich kannst du hineinmalen und kritzeln und schreiben, wie es dir gefällt. Vielleicht möchtest du dem Buch auch einen Titel/Namen geben.

Dein Buch kann für dich ein wertvoller Begleiter sein, den du auch in Zeiten der Unruhe an deiner Seite hast, denn es zeigt dir:

 

Du bist einzigartig und etwas ganz Besonderes,

nämlich das Beste, was es auf dieser Welt für dich gibt.

 

 

Übung 1

 

Spaß ist wichtig. Dieses intellektuell freie Handeln, dieses scheinbar sinnlos Dahingesagte ist es manchmal, was uns aus dem Alltag herausreißt, was uns befreit und uns die Welt gleich mit anderen Augen sehen lässt.

 

Sicherlich sollte man es nicht übertreiben (ist das nicht mit allem so?), Vielleicht kannst du dich an eine ähnliche Begebenheit wie die Sache mit der Schachtel erinnern. An eine Kollegin/einen Kollegen, der vielleicht irgendeinen Unsinn gemacht hat und so alle im Büro zum Lachen gebracht hat.

Um was ging es da? Hat sich die Stimmung danach verändert und wenn ja, wie?

 

Wie fühlst du dich, wenn du dich an eine lustige Situation erinnerst?

 

Schreibe eine lustige Situation, die du erlebt hast in dein Buch.
 

Übung 2

 

Was macht dir Spaß?

 

Gibt es etwas, dass du gerne alleine machst, was dir einfach Spaß macht?

 

Gibt es etwas, dass du zum Beispiel mit einer Freundin gerne machst, dass euch beiden Spaß macht?

 

Schreibe es in dein Buch.

 

Übung 3

 

Was bringt dich zum Lachen?

 

Bei welchem Film hast du herzhaft gelacht?

 

Bei welchem Buch musstest du laut auflachen?

 

Lachen tut so gut. Vielleicht hast du diesen Monat Lust darauf, bewusst etwas zu machen, was dich zum Lachen bringt. Dann überlege dir, was das sein könnte.

 

Schreibe es in dein Buch.

 

In einer anstrengenden Zeit ist es gut zu wissen, was wir tun können, um uns ein bisschen abzulenken. So kann zum Beispiel eine Komödie, die wir im Kino anschauen, uns eine kurze und gute Pause ermöglichen, in der wir nicht an eine bestimmte Sache denken. Und können wir auch noch darüber lachen, empfinden wir auch die heitere Seite des Lebens. So kann diese Art von Spaß ein kleines Gegengewicht zu einer schwierigen Situation sein.

 

Übung 4

 

Auch bei Begegnungen mit anderen Menschen kann eine humorvolle Bemerkung eine Situation entschärfen.

Kannst du dich an eine Situation erinnern, bei der du oder auch eine andere Person mit einer humorvollen Erwiderung eine Angelegenheit entschäft hast/hat?

 

 

Peinliche Situationen

 

Um in eine peinliche Situation zu geraten brauchen wir Publikum. Wären wir alleine, während uns ein Mißgeschick passiert, wäre alles nur halb so schlimm, wenn überhaupt.

Auch hier kann Humor helfen. Fällt uns in einer scheinbar peinlichen Situation eine lustige Bemerkung ein, dann bleibt beim Publikum und bei uns selbst nicht die Peinlichkeit in Erinnerung, sondern jemand, der sich annehmen kann: eine Person, die auch über sich selbst lachen kann und die weiß, dass jedem mal ein Fehler oder ein Mißgeschick passieren kann.

 

Versuche in diesem Monat die humorvolle Seite des Lebens zu sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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